Ursprung und Anzeige getrennt behandeln
Ein Export kann Börsenzeit oder die lokale Zeit des Handelsprogramms enthalten. Eine spätere Anzeige in deiner Zeitzone ändert den Moment des Trades nicht. Speichere möglichst einen eindeutigen UTC-Zeitpunkt plus den ursprünglichen Kontext. Fehlt im Export ein Offset, muss seine Bedeutung vor einer Umrechnung bekannt sein.
Sommerzeit gehört zum Datum
Das folgende Beispiel verwendet denselben lokalen Zeitpunkt 09:30 in America/New_York: Am 10. September 2026 entspricht er 13:30 UTC, am 10. Dezember 2026 14:30 UTC. In Europe/Berlin ergibt das an diesen beiden Tagen 15:30, in Asia/Dubai dagegen 17:30 beziehungsweise 18:30.
Verwende echte Zeitzonennamen statt dauerhaft angenommener Stundenabstände. Die Umstellungstermine unterscheiden sich regional. Ein korrekter Abstand im September ist deshalb keine feste Regel für das gesamte Jahr.
Session-Grenzen ausdrücklich definieren
Lege fest, ob ein Trading-Tag nach lokalem Kalender, Börsensession oder einem eigenen Analysefenster gruppiert wird. Prüfe einen Trade kurz vor und einen kurz nach der Grenze. Bei einer falschen Tageszuordnung ändern sich Tages-P&L und Setup-Heatmaps, obwohl die einzelnen Trades unverändert sind.
| Datum | UTC | Europe/Berlin | Asia/Dubai |
|---|---|---|---|
| 2026-09-10 | 13:30 | 15:30 | 17:30 |
| 2026-12-10 | 14:30 | 15:30 | 18:30 |