So entsteht die Kontraktzahl
Pro Kontrakt werden Stop-Abstand und Slippage in Ticks addiert, mit dem Tickwert multipliziert und um die geschätzten Kosten für Öffnen und Schließen ergänzt. Dein Budget wird durch diese Belastung geteilt. Abrunden stellt sicher, dass die berechnete Kontraktzahl innerhalb der eingegebenen Annahmen bleibt.
Ein eigenes Beispiel: 250 USD Budget, 40 Ticks Stop, ein zusätzlicher Tick Slippage und 5 USD Kosten bei NQ ergeben 210 USD je Kontrakt. Rechnerisch passt ein Kontrakt ins Budget, zwei passen nicht. Das Beispiel legt weder ein geeignetes Budget noch einen geeigneten Stop für deinen Handel fest.
Stop-Risiko ist nicht Margin
Der Rechner berechnet keine Broker-Margin, keine Kontofreigabe und kein maximales Verlustversprechen. Gaps, schnelle Märkte oder technische Störungen können zu einer schlechteren Ausführung führen. Die tatsächlichen Kosten und benötigte Margin musst du separat prüfen.
Kontrakt und Eingaben kontrollieren
NQ und MNQ verwenden dieselbe Tickgröße, aber unterschiedliche Tickwerte. Gleiches gilt für ES und MES. Der Tickwert wird aus dem gewählten Kontrakt übernommen und direkt neben den Eingaben angezeigt. Stop-Abstand und Slippage werden hier als ganze Ticks eingegeben; negative oder leere Eingaben erzeugen kein scheinbar gültiges Ergebnis.
Quellen und Grundlagen
- CME Group · E-mini Nasdaq-100 ↗
- CME Group · E-mini S&P 500 ↗
- CME Group · Micro E-mini contract specifications ↗
Rechenbeispiele sind eigene, fiktive Beispiele. Kontraktdaten vor einer Verwendung beim Anbieter prüfen.