PRAETIR / Begriffe & Indikatoren

Strike-Zonen für ES und NQ verstehen

Strike-Zonen in PRAETIR strukturieren den ES- und NQ-Chart mit festen Preisrastern und farbigen Bereichen. Sie helfen, Abstände und Lage im Review konsistent zu beschreiben. Die Zonen sind eine analytische Einteilung; sie messen selbst keine Optionspositionen oder ruhende Orders.

Welche Raster gibt es?

Im NQ gibt es analytische Zonen um 250er-, 500er- und 1000er-Preisbereiche; im ES um 50er- und 100er-Bereiche. Die Major-Gruppe ergänzt im NQ 50er/100er und im ES 25er. Gruppen und einzelne Stufen lassen sich schalten; Farbe, Deckkraft und Linienart steuern die Darstellung.

Was bedeutet die 50-%-Zwischenlinie?

Die Einstellung „50 % Regression“ zeichnet die Mitte zwischen der Oberkante der unteren und der Unterkante der nächsten eingeschalteten analytischen Zone. Das ist eine geometrische Zwischenlinie, keine statistische Regression aus Kursdaten. Wenn du Zonenstufen ausschaltest, kann sich die benachbarte Zone und damit die Zwischenlinie ändern.

Ein fiktives Beispiel: Die untere Zone endet bei 20.020, die nächste beginnt bei 20.230. Die Mitte liegt bei (20.020 + 20.230) / 2 = 20.125. Maßgeblich sind die Zonenkanten; der bloße Abstand zwischen zwei runden Zahlen beschreibt diese Rechnung nicht vollständig.

Zonen im Tradebeleg dokumentieren

Halte Markt, aktivierte Gruppen und die beobachtete Preisreaktion fest. Ergänze GEX oder Orderflow nur mit dem jeweiligen Zeitstand. Eine Zone, eine Call Wall und eine Liquiditätsansammlung können zusammenfallen, stammen aber aus verschiedenen Methoden. Definiere vorher, was dein Setup an diesem Bereich verlangt, und bewerte später die Einhaltung dieser Regel.

Häufige Fragen

Sind Strike-Zonen automatische Signale?

Nein. Sie markieren Preisbereiche. Ein Einstieg, Stop und die Bewertung einer Reaktion ergeben sich daraus nicht automatisch.

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