Richtung und Position richtig zuordnen
Ordne den Trade nach der eröffneten Position ein. Ein Sell zum Schließen einer Long-Position ist kein Short-Trade. Behandle Teilverkäufe und Positionswechsel konsistent, sonst vergleichst du Ausführungsarten statt Handelsentscheidungen.
Die acht Beispieltrades aufteilen
In unserer fiktiven NQ-Serie sind die Trades 1, 4 und 7 Short-Trades. Ihre Nettoergebnisse 145, −155 und 95 USD ergeben 85 USD. Die fünf Long-Trades ergeben zusammen 25 USD. Zusammen bleiben es 110 USD nach 40 USD Kosten.
Short erreicht hier 28,33 USD je Trade, Long 5 USD. Drei beziehungsweise fünf Beobachtungen reichen nicht, um daraus eine stabile bevorzugte Handelsrichtung abzuleiten.
Innerhalb derselben Bedingungen vergleichen
Teile anschließend nach Setup, Session und Risikoeinheit auf. Wurden Long-Trades überwiegend in einer fallenden Session eröffnet? Waren Short-Positionen größer? Wenn eine Untergruppe nur noch einen Trade enthält, dokumentiere den Fall, ohne eine belastbare Statistik vorzutäuschen.
Die nächste Beobachtung festlegen
Halte die Fragestellung vor der nächsten Serie fest und ergänze neue Trades vollständig. Entferne schwierige Tage nicht nachträglich. Prüfe, ob sich der Unterschied wiederholt und welche Prozessmerkmale ihn begleiten.
| Richtung | Trades | Vor Kosten | Kosten | Netto |
|---|---|---|---|---|
| Short | 3 | 100 | 15 | 85 |
| Long | 5 | 50 | 25 | 25 |
| Gesamt | 8 | 150 | 40 | 110 |