Angebot und Ausführung unterscheiden
Eine Orderflow-Heatmap verfolgt den sichtbaren Orderbuchbestand über Preis und Zeit. Ein Footprint ordnet ausgeführtes Volumen Preisniveaus innerhalb einer Bar zu, beispielsweise getrennt nach Bid und Ask. Eine große Zahl im Footprint bedeutet deshalb nicht denselben Sachverhalt wie eine helle Heatmap-Zone.
Ein Niveau in beiden Ansichten lesen
Ein fiktiver Preisbereich zeigt zuerst 500 sichtbare Kontrakte. Später werden dort 200 Kontrakte ausgeführt. Eine Heatmap kann die zeitliche Änderung des angebotenen Bestands zeigen; der Footprint hält die Ausführungen im zugehörigen Balken fest. Dass nur 200 gehandelt wurden, erklärt für sich allein nicht, was mit allen ursprünglich sichtbaren Orders geschah.
Dieselben Datenfenster vergleichen
Verwende denselben Kontrakt, Datenfeed und Zeitbereich. Ein kleiner Footprint-Ausschnitt und eine lange Heatmap-Historie decken sonst verschiedene Ereignisse ab. Prüfe zusätzlich Preisaggregation und Bar-Art, bevor du Unterschiede als Widerspruch interpretierst.
Zwei getrennte Review-Fragen stellen
Frage zuerst: Welche Liquidität war vor der Entscheidung sichtbar? Frage dann: Was wurde während des Kontakts ausgeführt? Dokumentiere beide Antworten mit Zeitstempeln. Ein Toolwechsel ist nur dann hilfreich, wenn er eine zusätzliche Beobachtung liefert.
| Review-Frage | Heatmap | Footprint |
|---|---|---|
| Vorher sichtbarer Bestand | Im Zeitverlauf prüfbar | Nicht aus Fills allein ableitbar |
| Ausführungen pro Preis | Zusätzliche Ausführungsebene nötig | Kern der Darstellung |
Quellen und Grundlagen
Die Quellen erläutern Grundlagen oder Angaben des jeweiligen Anbieters. Rechenbeispiele sind eigene, fiktive Fälle. Aktuelle Kontraktdaten vor einer Verwendung prüfen.